Die Prioritäten ('Was?')
Um Förderungen für Ihr grenzüberschreitendes Projekt zu erhalten, muss es in die vorgegebenen Prioritäten und Aktivitätsfelder des Programms, sowie zu deren Zielen passen.
Das OP beinhaltet drei Prioritäten, wobei jede Priorität einige Ziele sowie mehrere förderfähige Aktivitäten enthält. Im Zuge der Vorbereitung Ihres Projekts bzw. des Projektantrags müssen Sie Ihre Ideen einer Priorität, sowie auch deren Zielen und Aktivitäten genau zuordnen.
Die drei Prioritäten des OPs teilen sich auf zwei thematische (diese sind für Sie von Bedeutung) sowie eine Priorität zur technischen Hilfe auf, die lediglich zur administrativen Unterstützung des Programmmanagements dient. Die Darstellung unten veranschaulicht noch einmal die Prioritäten, Ziele und Aktivitäten im Programm Österreich-Slowakei. Das nächste Kapitel beschreibt die finanziellen Dimensionen je Priorität.
Abbildung: Prioritäten, Ziele, Aktivitäten

Quelle: Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Österreich-Slowakei 2007-2013
Priorität 1 hat folgendes strategisches Profil:
- Stärkung der Innovationskapazitäten von KMU in allen Wirtschaftssektoren
- Unterstützung der Ausbreitung von FTE-Infrastruktur und -Aktivitäten (innerhalb und außerhalb von Universitäten) und der Steigerung der Innovationsfähigkeit der Regionen
- Eine effiziente Verknüpfung der Elemente des grenzüberschreitenden regionalen Innovationssystems und Einbeziehung von Wissenstransfer
- Förderung der Informationsgesellschaft, effektive Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien
- Entwicklung von Strategien und Instrumenten zur Integration des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes
- Fokus auf die Entwicklung von Humanressourcen und auf Innovationsstrategien in Bezug auf Wissensressourcen von beiden Seiten der Grenze
- Steigerung des Frauenanteils in Wirtschaft und im sozialen/ politischen Leben – Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Kultur- und Sozialprojekten
- Intensivierung der Zusammenarbeit zur grenzüberschreitenden Tourismusentwicklung und Marketing
- Errichtung und Stärkung bestehender grenzüberschreitender Kooperationsnetzwerke und Strukturen
Priorität 2 hat folgendes strategisches Profil:
- Beitrag zur Schaffung attraktiver Lebensbedingungen und einer hochqualitativen Umwelt
- Verbesserung der grenzüberschreitenden Erreichbarkeit, Organisation des Verkehrs, nachhaltige Logistik
- Umsetzung des polyzentrischen Modells als Leitprinzip für die städtisch-ländliche Entwicklung
- Schaffung attraktiver, kompakter Wirtschaftsstandorte mit ausgezeichneter Erreichbarkeit
- Steigerung der Energieeffizienz und der Erzeugung erneuerbarer Energie
- Schutz wichtiger Elemente des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes, Zusammenarbeit im Management und in der Nutzung natürlichen Ressourcen
- Verbesserung regionaler Kooperationsprozesse und Strukturen sowie grenzüberschreitender „Regional Governance“
More detailed information about overall goals and the priorities are prepared as PDF's:
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