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Ziel 3 – grenzüberschreitende Kooperation
Handbuch 2007-2013
website: INTERACT

 

LAK

Die Prioritäten ('Was?')

Um Förderungen für Ihr grenzüberschreitendes Projekt zu erhalten, muss es in die vorgegebenen Prioritäten und Aktivitätsfelder des Programms, sowie zu deren Zielen passen.

Das OP beinhaltet drei Prioritäten, wobei jede Priorität einige Ziele sowie mehrere förderfähige Aktivitäten enthält. Im Zuge der Vorbereitung Ihres Projekts bzw. des Projektantrags müssen Sie Ihre Ideen einer Priorität, sowie auch deren Zielen und Aktivitäten genau zuordnen.

Das Programm Österreich-Slowenien 2007-2013 beinhaltet zwei thematische Prioritäten (diese sind für Sie besonders wichtig). Beide Prioritäten behandeln die Bereiche "Entwicklung der Humanressourcen" sowie "Netzwerken und Innovation" als horizontale Themenbereiche. Die unten stehende Grafik zeigt die Prioritäten und deren spezifische Inhalte für die österreichisch-slowenische Grenzregion.

Abbildung: Prioritäten, spezifische Inhalte

Abbildung: Prioritäten, spezifische Inhalte (at-si)

Quelle: Operationelles Programm - grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Österreich-Slowenien 2007-2013

Priorität 1 verfolgt folgende spezifische Ziele:

  • Unterstützung der grenzüberschreitenden Entwicklung des Industrie- und KMU-Sektors, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Internationalisierung derer Aktivitäten;
  • Beitrag zur Steigerung der grenzüberschreitenden Technologieentwicklung, Innovation und Forschung mit Fokus auf die Kompetenzfelder;
  • Verbesserung der Fähigkeiten und Qualifikation der ArbeitnehmerInnen und der Mobilität, besonders in Hinsicht auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit;
  • Förderung des grenzüberschreitenden Tourismus durch Steigerung der internationalen Sichtbarkeit und Entwicklung von grenzüberschreitenden „Packages“ und Destinationen um Besucher von Drittmärkten anzusprechen;
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsstandorte und die Nutzung von Synergien im grenzüberschreitenden Kontext;
  • Stärkung des integrierten grenzüberschreitenden Ansatzes, besonders in ländlichen Gebieten und deren Potential im Bereich der Fertigungsindustrie, Tourismus, Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung und anderen.

Priorität 2 verfolgt folgende spezifische Ziele:

  • Beitrag zum grenzüberschreitenden Schutz natürlichen Ressourcen und Förderung einer nachhaltigen Nutzung;
  • Förderung von Energieeffizienz und gesteigerte Nutzung erneuerbarer Energieressourcen;
  • Beitrag zu einem effizienten grenzüberschreitenden Umweltmanagement;
  • Unterstützung der Verbesserung der Erreichbarkeit der Grenzregionen und die Förderung einer nachhaltigen und ausgeglichenen regionalen Entwicklung einschließlich sozialer Aspekte;
  • Stärkung grenzüberschreitender Zusammenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene
  • Stärkung der kulturellen Identität und Nutzung des kulturellen Potentials der Grenzregionen;
  • Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität und der Verbindungen zwischen städtischen und ländlichen Gebieten.

Detaillierte Informationen über allgemeine Ziele und die Prioritäten finden Sie hier als PDF-Datei (englische Version):

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