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Ziel 3 – grenzüberschreitende Kooperation
Handbuch 2007-2013
website: INTERACT

 

LAK

Die Region: Chancen und Risiken

Im Gegensatz zu den eher bestandsorientierten Stärken und Schwächen sind die untenstehenden Chancen und Risiken stärker zukunftsorientiert und daher für mögliche Auswirkungen Ihres Projektes von hoher Relevanz.

 

Chancen

Risiken

Bevölkerungsaufbau, Arbeitsmarkt, Bildung und Kultur

Bevölkerungsstatistik

  1. Potenzialität der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung für die zahlreichen und qualifizierten Humanressourcen, für die im Programmgebiet ansässigen Einheimischen und Ausländer;
  2. Rückgang der Abwanderung auf dem Lande und in den Berggebieten.
Bevölkerungsstatistik

  1. Ungünstige Entwicklungsbedingungen in einigen Gebieten wegen der Überalterung der Bevölkerung;
  2. Abwanderung junger und qualifizierter Humanressourcen (es bestehen weiterhin Gebiete mit negativem Wanderungssaldo).
Arbeitsmarkt

  1. Abbau der bestehenden Unterschiede innerhalb des Programmgebietes durch Schaffung von Beziehungen zwischen den wirtschaftlich schwächeren Regionen und den Forschungszentren;
  2. Zunahme und Diversifizierung der Frauenbeschäftigung;
  3. Entwicklung und Harmonisierung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes.
Arbeitsmarkt

  1. Verschlechterung der Beschäftigungslage in einigen Randgebieten oder Produktionssektoren, nicht zuletzt wegen der Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte;
  2. Zunahme der Arbeitslosigkeit, insbesondere der weniger qualifizierten Arbeitskräfte.
Bildung und Kultur

  1. Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Abbau der Barrieren im Kultur-, Bildungs- und Forschungsbereich;
  2. Chancen grenzüberschreitender Zusammenarbeitsformen in den Bereichen höhere Bildung, Weiterbildung und sprachliche Ausbildung;
  3. Verbesserung der Sprachkenntnisse;
  4. Nachhaltige Nutzung der kulturellen, historischen und natürlichen Ressourcen, insbesondere durch Aufwertung des Fremdenverkehrs und der Freizeit.
Bildung und Kultur

  1. Abnahme der Kooperation aufgrund von Sprachbarrieren, unterschiedlichen Strukturen im Verwaltungs-, Bildungs- und Rechtswesen;
  2. Beschränkte bzw. keine Zunahme der Zweisprachigkeit der Bevölkerung.
Wirtschaft

  1. Abbau der bestehenden Unterschiede innerhalb des Programmgebietes;
  2. Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Entwicklung von Produktionstätigkeiten mit hohem Mehrwert;
  3. Verbreitung der Entwicklung nicht nur in städtischen Ballungsgebieten;
  4. Verstärkung der Kooperation und wirtschaftlichen Integration zwischen Wirtschaftszweigen.
    1. In einigen Gebieten Risiko der Verschlechterung der Wirtschaftslage im Falle von Krisen einiger vorherrschender Sektoren (z. B. Tourismus);
    2. Rückgang der Überlebensrate der Klein- und Mittelbetriebe;
    3. Abnahme der Innovationsfähigkeit der Unternehmen und der Attraktivität des grenzüberschreitenden Raumes.
Unternehmen und FuE

  1. Erweiterung des Aktionsbereiches und des Marktes der Klein- und Mittelunternehmen;
  2. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und  Verringerung der Nachteile der Unternehmen, insbesondere von Klein- und Mittelunternehmen, dank des Know-how-Austausches und Ausbaus der Kenntnisse und Innovationsfähigkeit;
  3. Gründung von Partnerschaften und Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen.
Unternehmen und FuE

  1. Verzögerung der Entwicklung, mit Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit wegen geringer Investitionen in FuE;
  2. Mögliche Kooperationsschwierigkeiten in einigen Sektoren aufgrund nicht ausreichenden  Unternehmensausmaßes.
Tourismus

  1. Verbesserung des Tourismusangebotes dank der grenzüberschreitenden Aufwertung und Förderung der vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen, auch dank der Integration mit anderen Sektoren (z. B. ländlicher Tourismus);
  2. Schaffung und Ausbau gemeinsamer grenzüberschreitender Systeme und Marken.
Tourismus

  1. Zunahme der Wettbewerbsfähigkeit zwischen Gebieten und Kooperationsschwierigkeiten aus Konkurrenzgründen;
  2. Mögliche Missverhältnisse bei der Verwaltung der natürlichen Ressourcen und Zunahme der Gefährdung derselben durch die zunehmenden Touristenströme.
Land- und Forstwirtschaft

  1. Kooperation und Know-how-Austausch im Bereich der Land -und Forstwirtschaft (z. B. Forstwirtschaft zu Energieversorgungszwecken);
  2. Aufwertung von Land- und Forstwirtschaftsprodukten (z. B. regionaltypische Produkte und Bioprodukte);
  3. Förderung neuer Technologien im primären Sektor;
  4. Aufwertung der ländlichen Gebiete.
Land- und Forstwirtschaft

  1. Unfähigkeit junge Arbeitskräfte zu halten;
  2. Risiko der Beschädigung der natürlichen Ressourcen und des Raumes durch das Einstellen der Agrartätigkeit.
Raum, Umwelt und Infrastruktur

Schutzgebiete

  1. Verstärkung der gemeinsamen Verwaltung der grenzüberschreitenden Schutzgebiete;
  2. Aufwertung der natürlichen Ressourcen durch nachhaltige Nutzung (z. B. naturwissenschaftlicher Tourismus, Umweltbewusstseinsbildung usw.).
Schutzgebiete

  1. Zunahme der Gefährdung der Schutzgebiete durch die zu stark ausgebaute Verkehrs- bzw. Tourismusinfrastruktur;
  2. Nachteile bei der Entwicklung durch die Auferlegung von Umweltschutzbeschränkungen;
  3. Verlust der Biovielfalt.
Umweltgefährdung

  1. Verwaltung der natürlichen und technologischen Risiken in größerem Umfang dank der Kooperation im Bereich der Verwaltung und Prävention der Risiken und des Zivilschutzes;
  2. Aufbau von Strukturen und Überwachungssystemen und Verwaltung des Umwelt- und Technologierisikos.
Umweltgefährdung

  1. Mögliche Zunahme der auf das hydrogeologische Ungleichgewicht zurückzuführenden Schäden, ebenfalls durch zu stark ausgebaute und nicht koordinierte Infrastrukturmaßnahmen;
  2. Unzulängliche Kenntnisse bezüglich der Verwaltung und Prävention von Risiken.
Energie- und Wasserwirtschaft

  1. Grenzüberschreitende Planung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen;
  2. Verstärkte Inanspruchnahme erneuerbarer Quellen für die Energieerzeugung, auch dank der Synergien mit dem Land- und Forstwirtschaftssektor;
  3. Entwicklung von Best Practice und Know-how-Austausch im Bereich Versorgungsleistungsfähigkeit mit Energie und erneuerbaren Quellen.
Energie- und Wasserwirtschaft

  1. Erhöhte Gefährdung der Wasserressourcen durch anthropogene Einwirkungen und Zunahme des Energieverbrauchs.
Mobilität, Transportwesen und Logistik

  1. Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrswege dank gemeinsamer Planung und Verwaltung;
  2. Verstärkte Berücksichtigung der "nachhaltigen Mobilität" von Personen, Gütern und Informationen;
  3. Aufbau von Huckepack-Transportsystemen mit unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung und räumlicher Integration.
Mobilität, Transportwesen und Logistik

  1. Zunahme der Umweltverschmutzung, insbesondere der Luftverschmutzung durch die Zunahme des Straßenverkehrs;
  2. Belastung der vornehmlich vom Verkehr betroffenen Gebiete;
  3. Verschärfung der Randlage und der daraus entstehenden Nachteile für einige Randgebiete.
Gesundheits- und Sozialwesen

  1. Verstärkung der Kooperation im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens und der ehrenamtlichen Tätigkeit und Abbau der bestehenden Unterschiede;
  2. Erhöhter Zugang zu Dienstleistungsbereichen in den Randgebieten dank ICT;
  3. Integration der Politik des Gesundheitswesens mit der Raum- und Umweltpolitik.
Gesundheits- und Sozialwesen

  1. Behinderungen der Durchführung der Programmmaßnahmen aufgrund der unterschiedlichen Sozialstrukturen und der teilweise unzulänglichen Strukturen.
Bevölkerungsstatistik

  1. Potenzialität der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung für die zahlreichen und qualifizierten Humanressourcen, für die im Programmgebiet ansässigen Einheimischen und Ausländer;
  2. Rückgang der Abwanderung auf dem Lande und in den Berggebieten.
Bevölkerungsstatistik

  1. Ungünstige Entwicklungsbedingungen in einigen Gebieten wegen der Überalterung der Bevölkerung;
  2. Abwanderung junger und qualifizierter Humanressourcen (es bestehen weiterhin Gebiete mit negativem Wanderungssaldo).
Arbeitsmarkt

  1. Abbau der bestehenden Unterschiede innerhalb des Programmgebietes durch Schaffung von Beziehungen zwischen den wirtschaftlich schwächeren Regionen und den Forschungszentren;
  2. Zunahme und Diversifizierung der Frauenbeschäftigung;
  3. Entwicklung und Harmonisierung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes.
Arbeitsmarkt

  1. Verschlechterung der Beschäftigungslage in einigen Randgebieten oder Produktionssektoren, nicht zuletzt wegen der Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte;
  2. Zunahme der Arbeitslosigkeit, insbesondere der weniger qualifizierten Arbeitskräfte.
Bildung und Kultur

  1. Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Abbau der Barrieren im Kultur-, Bildungs- und Forschungsbereich;
  2. Chancen grenzüberschreitender Zusammenarbeitsformen in den Bereichen höhere Bildung, Weiterbildung und sprachliche Ausbildung;
  3. Verbesserung der Sprachkenntnisse;
  4. Nachhaltige Nutzung der kulturellen, historischen und natürlichen Ressourcen, insbesondere durch Aufwertung des Fremdenverkehrs und der Freizeit.
Bildung und Kultur

  1. Abnahme der Kooperation aufgrund von Sprachbarrieren, unterschiedlichen Strukturen im Verwaltungs-, Bildungs- und Rechtswesen;
  2. Beschränkte bzw. keine Zunahme der Zweisprachigkeit der Bevölkerung.
Wirtschaft

  1. Abbau der bestehenden Unterschiede innerhalb des Programmgebietes;
  2. Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Entwicklung von Produktionstätigkeiten mit hohem Mehrwert;
  3. Verbreitung der Entwicklung nicht nur in städtischen Ballungsgebieten;
  4. Verstärkung der Kooperation und wirtschaftlichen Integration zwischen Wirtschaftszweigen.
    1. In einigen Gebieten Risiko der Verschlechterung der Wirtschaftslage im Falle von Krisen einiger vorherrschender Sektoren (z. B. Tourismus);
    2. Rückgang der Überlebensrate der Klein- und Mittelbetriebe;
    3. Abnahme der Innovationsfähigkeit der Unternehmen und der Attraktivität des grenzüberschreitenden Raumes.
Unternehmen und FuE

  1. Erweiterung des Aktionsbereiches und des Marktes der Klein- und Mittelunternehmen;
  2. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und  Verringerung der Nachteile der Unternehmen, insbesondere von Klein- und Mittelunternehmen, dank des Know-how-Austausches und Ausbaus der Kenntnisse und Innovationsfähigkeit;
  3. Gründung von Partnerschaften und Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen.
Unternehmen und FuE

  1. Verzögerung der Entwicklung, mit Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit wegen geringer Investitionen in FuE;
  2. Mögliche Kooperationsschwierigkeiten in einigen Sektoren aufgrund nicht ausreichenden  Unternehmensausmaßes.
Tourismus

  1. Verbesserung des Tourismusangebotes dank der grenzüberschreitenden Aufwertung und Förderung der vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen, auch dank der Integration mit anderen Sektoren (z. B. ländlicher Tourismus);
  2. Schaffung und Ausbau gemeinsamer grenzüberschreitender Systeme und Marken.
Tourismus

  1. Zunahme der Wettbewerbsfähigkeit zwischen Gebieten und Kooperationsschwierigkeiten aus Konkurrenzgründen;
  2. Mögliche Missverhältnisse bei der Verwaltung der natürlichen Ressourcen und Zunahme der Gefährdung derselben durch die zunehmenden Touristenströme.
Land- und Forstwirtschaft

  1. Kooperation und Know-how-Austausch im Bereich der Land -und Forstwirtschaft (z. B. Forstwirtschaft zu Energieversorgungszwecken);
  2. Aufwertung von Land- und Forstwirtschaftsprodukten (z. B. regionaltypische Produkte und Bioprodukte);
  3. Förderung neuer Technologien im primären Sektor;
  4. Aufwertung der ländlichen Gebiete.
Land- und Forstwirtschaft

  1. Unfähigkeit junge Arbeitskräfte zu halten;
  2. Risiko der Beschädigung der natürlichen Ressourcen und des Raumes durch das Einstellen der Agrartätigkeit.
Raum, Umwelt und Infrastruktur

Schutzgebiete

  1. Verstärkung der gemeinsamen Verwaltung der grenzüberschreitenden Schutzgebiete;
  2. Aufwertung der natürlichen Ressourcen durch nachhaltige Nutzung (z. B. naturwissenschaftlicher Tourismus, Umweltbewusstseinsbildung usw.).
Schutzgebiete

  1. Zunahme der Gefährdung der Schutzgebiete durch die zu stark ausgebaute Verkehrs- bzw. Tourismusinfrastruktur;
  2. Nachteile bei der Entwicklung durch die Auferlegung von Umweltschutzbeschränkungen;
  3. Verlust der Biovielfalt.
Umweltgefährdung

  1. Verwaltung der natürlichen und technologischen Risiken in größerem Umfang dank der Kooperation im Bereich der Verwaltung und Prävention der Risiken und des Zivilschutzes;
  2. Aufbau von Strukturen und Überwachungssystemen und Verwaltung des Umwelt- und Technologierisikos.
Umweltgefährdung

  1. Mögliche Zunahme der auf das hydrogeologische Ungleichgewicht zurückzuführenden Schäden, ebenfalls durch zu stark ausgebaute und nicht koordinierte Infrastrukturmaßnahmen;
  2. Unzulängliche Kenntnisse bezüglich der Verwaltung und Prävention von Risiken.
Energie- und Wasserwirtschaft

  1. Grenzüberschreitende Planung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen;
  2. Verstärkte Inanspruchnahme erneuerbarer Quellen für die Energieerzeugung, auch dank der Synergien mit dem Land- und Forstwirtschaftssektor;
  3. Entwicklung von Best Practice und Know-how-Austausch im Bereich Versorgungsleistungsfähigkeit mit Energie und erneuerbaren Quellen.
Energie- und Wasserwirtschaft

  1. Erhöhte Gefährdung der Wasserressourcen durch anthropogene Einwirkungen und Zunahme des Energieverbrauchs.
Mobilität, Transportwesen und Logistik

  1. Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrswege dank gemeinsamer Planung und Verwaltung;
  2. Verstärkte Berücksichtigung der "nachhaltigen Mobilität" von Personen, Gütern und Informationen;
  3. Aufbau von Huckepack-Transportsystemen mit unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung und räumlicher Integration.
Mobilität, Transportwesen und Logistik

  1. Zunahme der Umweltverschmutzung, insbesondere der Luftverschmutzung durch die Zunahme des Straßenverkehrs;
  2. Belastung der vornehmlich vom Verkehr betroffenen Gebiete;
  3. Verschärfung der Randlage und der daraus entstehenden Nachteile für einige Randgebiete.
Gesundheits- und Sozialwesen

  1. Verstärkung der Kooperation im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens und der ehrenamtlichen Tätigkeit und Abbau der bestehenden Unterschiede;
  2. Erhöhter Zugang zu Dienstleistungsbereichen in den Randgebieten dank ICT;
  3. Integration der Politik des Gesundheitswesens mit der Raum- und Umweltpolitik.
Gesundheits- und Sozialwesen

  1. Behinderungen der Durchführung der Programmmaßnahmen aufgrund der unterschiedlichen Sozialstrukturen und der teilweise unzulänglichen Strukturen.

 

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