Die Region: Stärken und Schwächen
Durch die Größe und Heterogenität des Programmgebietes beziehen sich die Inhalte der folgenden SWOT-Analyse meist auf einen Großteil des Gebietes, spezielle Ausprägungen einzelner Teilregionen können nicht berücksichtigt werden.
Ebenso wie die thematischen Regionsinformationen helfen Ihnen SWOT- Inhalte beim "Nachdenken" über Ihr Projekt bzw. stellen Hintergrundinformationen zu Entwicklungstendenzen zur Verfügung.
Allgemeine Wirtschaftsstruktur und -entwicklung
Stärken |
Schwächen |
- Hohes Wirtschaftsniveau und breites ökonomisches
Potenzial
- Dynamische Wirtschaftsentwicklung
- Industriell-gewerbliche Erfahrung
- Gute Standortvoraussetzungen für Betriebsansiedlungen
(mit Ausnahme peripherer Gebiete)
- Regionale Leitbetriebe und Branchen mit hohem
innovativem Potenzial und Forschungsaktivitäten
|
- Noch zu gering ausgeprägtes Denken in Richtung grenzüberschreitende Wirtschaftsräume und internationales Standortmarketing
- Hoher Anteil von KMUs mit geringen F&E Aktivitäten und unterschiedlich ausgeprägte Zugangsbedingungen zu Forschungsergebnissen und -aktivitäten
- Flächenknappheit (speziell in den österreichischen Ballungsräumen)
- Unterschiedliche Kenntnis (der Betriebe) über wirtschaftsstrukturelle Rahmenbedingungen in den jeweiligen Nachbarregionen als Basis für Kooperationen
|
Dienstleistungen
Stärken |
Schwächen |
- Dynamische Entwicklung der Dienstleistungsbranchen in den Stadtregionen
- Hohe Versorgungsdichte
|
- Geringe Kapitalausstattung der Dienstleistungsbetriebe bzw. der Dienstleistungen anbietenden Personen
|
Tourismus
Stärken |
Schwächen |
- Breites touristisches Angebot und hohe Tourismuskompetenz
- Naturräumliche und kulturelle Potenziale
|
- Geringe Kapitalausstattung der Tourismusbetriebe
- Starke regionale und saisonale Konzentrationen im Tourismus
- Qualitätsrückstände außerhalb der Intensiv-Tourismusgebiete
|
Arbeitsmarkt und Qualifikation
Stärken |
Schwächen |
- Qualifiziertes Arbeitskräftepotenzial
- Bildungsniveau der Bevölkerung
- Gute Ausstattung mit Bildungseinrichtungen und breites Bildungs- und Qualifizierungsangebot
- Bestehende Erfahrungen mit grenzüberschreitenden Arbeitsmärkten sowie funktionierende Strukturen
- Vorhandensein von Organisationen und Beratungseinrichtungen
|
- Regionale und soziale Mobilitätshemmnisse und Integrationsprobleme
- Unterschiedliche Rechtssysteme in Bezug auf Arbeitsmarkt
(Steuer, Sozialversicherung, Qualifikation,
Ausbildung, Anerkennungen)
- Geringer Anteil von Mädchen und Frauen im
Bereich technischer, naturwissenschaftlicher Berufe
- Mangel an technischem Fachpersonal
|
Mobilität und Erreichbarkeit
Stärken |
Schwächen |
- Gute ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und hochwertiges Verkehrsangebot speziell an den Hauptverkehrsachsen
- Anbindung an die europäische Hochchleistungsinfrastruktur
|
- Regionale Disparitäten in der Verkehrsanbindung – problematische Situationen in peripheren Lagen
- Topografie
- Verkehrsangebot im Öffentlichem Personennahverkehr
(ÖPNV) eher national / regionalen Bedürfnissen
angepasst, punktuell schlechte Durchgängigkeit
- Qualitätsmängel im ÖPNV-Angebot
|
Lebensqualität, natürliche und soziale Umwelt
Stärken |
Schwächen |
- Hohe Lebens- und Freizeitqualität
- Artenreiche und vielfältige Natur- und Kulturlandschaft,
viele herausragende Schutzgebiete
- Qualitativ hochwertige Versorgungsstrukturen
- Hohes Potenzial an Ressourcen für erneuerbare Energien
|
- Zielkonflikte im ökologisch sensiblen Alpenraum (in Hinblick auf ökonomische und touristische Entwicklung)
- Disperse Siedlungsstruktur und -entwicklung
- Topografie und daraus resultierende Erreichbarkeitsprobleme
|
Gesundheit und Sozialwesen
Stärken |
Schwächen |
- Hochwertige Infrastruktur
- Hoher Kooperationsgrad innerhalb der Regionen
|
- Unterschiedliche, sehr eigenständige komplexe nationale / regionale Strukturen
- Geringe grenzüberschreitende Kooperationsintensität
|
Grenzüberschreitende Kooperation
Stärken |
Schwächen |
- Funktionierende grenzüberschreitende Kontakte und regionale Zusammenarbeit (Administration, Politik, Organisationen, Interessensvertretungen..)
- Gemeinsame Sprache und positive Erfahrungen aus laufendem Programm
- Intensives Vereinswesen in den einzelnen Regionen
- Vielfalt an alpenraumspezifischen Institutionen und Initiativen
- Euregios als Plattform, Koordinator und Moderator
|
- Unterschiedliche Verwaltungssysteme und daraus
resultierende Hemmnisse bei der Umsetzung von
grenzüberschreitenden Projekten und Lösungen
|
vorige Seite | nächste Seite

|